Interview mit der Geschäftsführung

Weshalb haben Sie sich für die Gründung eines eigenen Unternehmens entschieden?

Ich wollte schon immer „etwas bewegen“. Als Unternehmerin mit einer guten Mannschaft kann man die Welt verbessern, zumindest einen kleinen Teil davon.

Was hat Sie motiviert in die Immobilienprojektentwicklung und in die Personalvermittlung einzusteigen? Was begeistert Sie daran?

Ich arbeite schon länger als Professorin für Human Resources Management. Dieser Beruf bereitet mir viel Freude. Dennoch handelt es sich dabei um eine reine Dienstleistung. Es wird dabei nichts Sichtbares geschaffen.

In der Immobilienprojektentwicklung hat man am Ende eines Projekts Immobilien, die von Menschen bezogen werden können, welche anderen Menschen wiederum etwas Gutes tun. Wo vorher Brachland war oder ein in die Jahre gekommenes Gebäude stand, steht dann ein neues. In unserem Fall handelt es sich um Ärztehäuser, Klinken, MVZs, Seniorenresidenzen usw. Diese Gebäude werden gebraucht, denn dort werden Mensch gepflegt, geheilt und fühlen sich wohl. 

Es geht mir dabei nicht nur um die Immobilie an sich, sondern auch um das, was anschließend darin passiert. Daher kommt auch das zweite Geschäftsfeld der Urban Projects. Wir vermitteln medizinisches Fachpersonal, um quasi die Immobilien mit Leben zu füllen. Das wiederum schließt den Kreis zu meiner Tätigkeit als Professorin im Bereich Human Resources Management.

Worauf achten Sie bei der Unternehmensführung besonders?

Es ist wichtig strategisch zu denken, eine Vision zu entwickeln und einen Plan, wie das Ziel erreicht werden kann. Aber der beste Plan nützt nichts ohne die Menschen, die ihn umsetzen sollen. Mitarbeiter und Geschäftspartner der Urban Projects sollen spüren, dass wir hier „mit Herzblut“ dabei sind.

Ein Unternehmen zu leiten ist gerade durch viele Wandlungen (bspw. Corona) bestimmt. Wie sehen Sie diese Herausforderungen und wie gehen Sie mit diesen um?

Als Unternehmer muss man sich tagtäglich neuen Herausforderungen stellen. Das ist ja auch das Schöne daran. Aber zugegeben, 2020 war für viele Unternehmer, auch für mich, ein nicht ganz einfaches Jahr. Mir hilft der Glaube an die eigene Stärke, das Wissen, was meine Mitarbeiter und ich leisten können und die Gewissheit, dass jede Krise auch eine Chance ist. Für jeden stellt sich die Frage, wie kann ich trotz oder gerade wegen der Krise erfolgreich sein?

Wie sehen Sie die Zukunft Ihres Unternehmens?

Rosig. Wir sind im Gesundheitsbereich tätig. Gesundheitsimmobilien und Menschen, die darin arbeiten werden immer gebraucht. Zudem bin ich von der Qualität unserer Leistungen überzeugt. Qualität setzt sich immer durch.

HUP GmbH Prof. Dr. Nadja Henkel